Auch wenn die Gemeindevertretung Sylt gegen unsere Stimmen zusammen mit den Amtsgemeinden das sogenannte Amtsmodell mit seinen nicht absehbaren Kosten für die Verwaltung und negativen Folgen für die demokratische Selbstverwaltung der Gemeinde Sylt auf den Weg gebracht haben, spricht sich die Sylter SPD weiterhin für einen echten Zusammenschluss aller Inselgemeinden aus. Es ist sachlich nicht nachvollziehbar, dass eine Insel mit rund 18.000 Einwohnern in fünf Gemeinden aufgespalten ist. Es gibt fünf Bürgermeister, fünf Gemeindevertretungen mit jeweils parallel arbeitenden Fachausschüssen. Für das Erreichen gemeinsamer Ziele ist das hochgradig hinderlich!
Wir fordern deshalb: „Eine Insel – eine Gemeinde!“
Die Sylter SPD ist sicher, dass eine gemeinsame Inselverwaltung, wie sie jetzt vorbereitet wird, nur dann wirklich effizient für die Bürger arbeiten kann, wenn sie mit nur einer Selbstverwaltung zusammenarbeitet. In eine gemeinsame Gemeindevertretung werden dann Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Teilen der Insel gewählt und können dort die jeweiligen Wahlkreise vertreten. Um direkt vor Ort die Interessen der jeweiligen Gemeindeteile zu beraten wird das System der Ortsbeiräte genutzt.
Wenn bei der Schaffung von Ortsbeiräten die Möglichkeiten der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung ausgenutzt werden, können diese Gremien auch für ihren jeweiligen Bereich Beschlüsse fassen und nicht nur, wie es derzeit ist, Empfehlungen abgeben.
Nur mit einer gesamtinsularen Gemeindevertretung können gesamtinsulare Probleme wirkungsvoll gelöst werden.
Fotocredit : Murat Yelkenli – Syltfotografie.de










