Auf Antrag der SPD soll EVS-Geschäftsführung ab 19 Uhr im Hauptausschuss Preisschub begründen.
Die massiv gestiegenen Wasserpreise, die die EVS seit dem 1. Januar dieses Jahres ihren Kunden in Rechnung stellt, werden, seit die Sylter SPD am 7. Januar auf erst den Preissprung aufmerksam, auf der Insel heißt diskutiert. Die Energieversorgung Sylt hatte lediglich drei Tage vor der Erhöhung der Preise für Frischwasser-Lieferung und Abwasser-Entsorgung um mehr als ein Drittel mit zwei kleinen Anzeigen in der Tageszeitung auf die neuen Preise hingewiesen, ohne mit den bisherigen Preisen zu vergleichen.
Auf Antrag der SPD Fraktion soll nun die EVS-Geschäftsführung in der nächsten öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am 3. Februar ab 19 Uhr im Westerländer Ratssaal Rede und Antwort stehen.
Folgende Fragen müssen dringend geklärt werden:
Was sind die konkreten Gründe für die massiven Preiserhöhungen, besonders vor dem Hintergrund hoher Unternehmensgewinne im zweistelligen Millionenbereich in den vergangenen Jahren?
Warum fand mit lediglich einer Anzeige in der Tageszeitung nur eine Minimal-Kommunikation mit den Kunden zu diesem Thema statt?
Da nur 53 Prozent der EVS in Sylter Besitz sind, stellt sich die Frage, ob insulare Wasser-Kunden dazu beitragen, die Ausschüttungen an die 47-prozentigen EVS-Eigner auf dem Festland zu sichern und zu erhöhen.
Falls keine stichhaltigen und nachvollziehbaren Gründe für die massiven Preiserhöhungen im Trinkwasser- und Abwasser-Bereich angeführt werden, fordern die Sylter Sozialdemokraten die Energieversorgung Sylt auf, die Preise wieder deutlich zu senken!










