Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat am Donnerstag, 4. September, seine Schlussberatungen über den Bundeshaushalt für das laufende Jahr abgeschlossen. In der Bereinigungssitzung haben die Haushälter beschlossen, im Einzelplan des Bundesministeriums für Verkehr die ursprünglich geplanten Mittel für die Erbringung gebührenfinanzierter Flugsicherungsleistungen um insgesamt 20 Millionen Euro zusätzlich aufzustocken. Damit ist die Finanzierung für das Jahr 2025 gesichert. Insgesamt stehen nun 50 Millionen Euro zur Verfügung. „Besonders freue ich mich, dass mit dem Beschluss auch der Flughafen Westerland/Sylt gestärkt wird – ein kleiner, aber für die Insel unverzichtbarer Flughafen“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland und Dithmarschen-Nord, Truels Reichardt.
„Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, Regionalflughäfen bei den Flugsicherungskosten zu unterstützen, zeigt Wirkung. Dass der Haushaltsausschuss nun zusätzliche Mittel bereitgestellt hat, ist eine gute Nachricht für unsere Region.“
Mit den Geldern wird die Flugsicherung an kleineren Flughäfen gewährleistet und damit Sicherheit, Daseinsvorsorge und Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Nur wenn die Gebühren bezahlbar bleiben, können wichtige Aufgaben wie Rettungsflüge, Ausbildung und der Betrieb regionaler Flughäfen dauerhaft bestehen.
„Gerade für Sylt ist der Erhalt des Flughafens nicht nur aus wirtschaftlichen und touristischen Gründen entscheidend, sondern auch aus sicherheitspolitischer Sicht“, betont Reichardt. „Sollte der Sylt-Damm länger ausfallen und angesichts der eingeschränkten Hafeninfrastruktur in Hörnum, spielt der Flughafen eine Schlüsselrolle für Bevölkerungsschutz und Versorgungssicherheit. Deshalb ist es mir wichtig, dass die besonderen Bedingungen unserer Inseln und Halligen auch künftig berücksichtigt werden.“









