Wenn in der letzten Sitzung des Bau- Bau und Planungsausschusses zur Änderung des B-Planes 28 am 10. März keine Entscheidung gefällt wurde, so lag das nicht an der SPD-Fraktion. Drei Beschlussvarianten hatte die Verwaltung vorgelegt, in denen das Verhältnis von Dauer- und Ferienwohnungen unterschiedlich bemessen war. Von Anfang an war für den SPD-Gemeindevertreter Joachim Schweitzer klar, dass für die Sozialdemokraten nur die Variante in Frage kommt, die ein weitgehend ausgeglichenes Verhältnis von Dauer- und Ferienwohnungen vorsieht: „Diese Variante sieht eine 50/50 Lösung vor, wobei pro Grundstück eine Dauerwohnung und 2 Ferienwohnungen zulässig wären. Die CDU argumentiert jedoch so, dass auch mindestens 3 Ferienwohnungen zugelassen werden sollten.“
Gemeinsam mit Joachim Schweitzer vertritt SPD-Fraktionschef Peter Marnitz die Meinung, dass nur diese Variante mit dem Beherbergungskonzept vereinbar ist: „Einstimmig hat die Gemeindevertretung mit der Verabschiedung dieses Konzeptes einen Handlungsrahmen geschaffen, der die Richtschnur für Entscheidungen in diesem Bereich ist. Das gilt auch für die Änderung des vorliegenden B-Planes.“In der detaillierten und gut formulierten Vorlage der Verwaltung wird dargelegt, welche der vorgeschlagenen Varianten mit dem Beherbergungskonzept vereinbar sind und welche nicht.
„Die von der SPD bevorzugte 50/50-Lösung berücksichtigt die Vorgaben des Konzeptes, die von der CDU ins Gespräch gebrachte Lösung, dass auch mindestens 3 Ferienwohnungen zugelassen werden sollten, um den Eigentümern die Finanzierung Ihrer Häuser zu ermöglichen, widerspricht den Vorgaben des von allen Fraktionen verabschiedeten Beherbergungskonzeptes“, merkt Joachim Schweitzer an.
Fortsetzung: Vorrang für Dauerwohnraum










